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detaillierte Inhaltsangabe

Utz Rachowski reist quer durch Deutschland, um Schulklassen darüber zu berichten, wie er als Sechzehnjähriger ins Visier der Stasi geriet. Mit dem besten Freund teilt er den Humor angesichts absurder Stasi-Akten, genauso, wie die Albträume vom Gefängnis. Seine beiden Töchter Dagny und Anne dagegen trauen sich nicht, ihn darauf anzusprechen. Sie wuchsen bei ihrer Mutter auf und fragen sich nun, ob der Grund für die Trennung der Eltern in dieser Vergangenheit liegt. Auch seine eigene Mutter will die Vergangenheit lieber ruhen lassen, die in ihrem vogtländischen Dorf ohnehin noch sehr präsent ist: denn die Spitzel von damals belästigen sie noch heute. Und während Dagny und Anne nach einer Annäherung an ihren Vater suchen, glaubt er, dass seine Erfahrungen vielleicht für immer zwischen ihm und anderen Menschen stehen werden.

Sie alle haben den Wunsch nach einer Annäherung, denn etwas steht zwischen ihnen. Doch wer soll den ersten Schritt machen und das Risiko eingehen, alte Wunden aufzureißen? Ist Reden immerdie richtige Lösung oder gibt es auch Schweigeabkommen, die man respektieren sollte?

Sie leben in einem Land, das auch sechzehn Jahre nach dem Mauerfall noch nach einem Umgang mit seiner jüngsten Vergangenheit sucht: Drei Familiengeschichten aus der, bis heute nicht genau erforschten, Zahl von ungefähr 250.000 politischen Häftlingen der DDR.

 

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