Berliner Zeitung, Claus Löser
"jeder schweigt von etwas anderem" wird genau dadurch zu einem wichtigen Film, dass er die latente Sprachlosigkeit einmal benennt. Der Film stellt einzelne Menschen mit konkreten, höchst unterschiedlichen Erfahrungen in den Mittelpunkt - Erfahrungen, die auf ambivalente Weise bereichernd wirken, gerade weil mit ihnen Vereinsamung einhergeht. (...) Gerade mittels ihrer Zurückhaltung gelingt den Filmemachern ein wirkungsvoller Brückenschlag zur Gegenwart."
Tagesspiegel, Christina Tilmann
"Fragen nach Schuld und Sühne, nach Wiedergutmachung und Gerechtigkeit. Und danach, wie man weitergibt, was man erlebte. Vor allem, wenn die nächste Generation, die eigenen Kinder, es nicht mehr hören will. (...) Man umkreist sich vorsichtig, und kommt sich nicht näher. Drei Leben, dreimal Schweigen."
Deutschlandradio Kultur, Robert Brammer
"Der Film lebt aus dem Zusammenspiel dreier Lebensgeschichten die gekonnt miteinander verwoben, eine Folie bilden, für das Schicksal so vieler anderer politischer Gefangener der DDR. (...) Der Film berichtet von traumatisierten Erfahrungen und tiefen Verletzungen und er lässt erahnen, wie sich die Geschichte und der Alltag der DDR in die Seele der Menschen eingebrannt hat, obwohl heute an der Oberfläche alles so normal ausschaut."
RBB Kulturradio, Gesine Strempel
"Ein sehr schöner Film, ein sehr intensiver Film, ein sehr bewegender Film." |